• 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kreuzigung
#1
Hallo miteinander

Zu mir. Mein Name ist Cedric. Bin 23 Jahre jung und seit fast 3 jahren arbeitslos, weil ich meine ausbildung abbrechen musste. Seit da an bin ich eigentlich immer in psychotherapie wegen Sozialer Phobie und depressionen mit somatischem Symptom *zittern*. ich Bin gerade dabei den Sinn meines Lebens zu verlieren. und ziemlich depri XD.

Ich glaube nicht an irgendwelche Geschichten über *religion* . Und das ist noch sehr nett ausgedrückt.


Vor 3 Tagen hatte ich diesen äusserst aufwühlenden traum einer Kreuzigung. Welcher mich sehr traurig und hilflos gemacht hat.

Kreuzigung:

Plötzlich war ich da. Irgendwo in irgendeinem Park mit vielen kleine Weglein aus Pflasterstein. Dazwischen kleine Wiesenflächen ähnlich wie Parzellen. Getrennt und eingeteilt durch grosse und kleine Grüne Hecken. Plötzlich erklingt aus der rechten hinteren Ecke eine mir bekannte Stimme vor der ich respekt hatte wie vor einem Vorgesetzten:"Los zeig es ihm".
Im nächsten Augenblick war ich mit einem Grossen starkem Mann Welchen ich nicht genau sah, auf dem Weg zum Kreuz. Als wäre er ein Kunde welchen ich bediene. Er fragte mich :"Kann ich es ausprobieren?",Ich antwortete gehorsam,"Ja selbständlich".

Im Nächsten moment war da ein erwachsener Mann ans Kreuz gefässelt. Er Hatte einen Vollen Bart und Ungewaschenes Strähniges Haar. Schulterlang. und er versuchte sich vonb seinen Fesseln zu befreien. Der grosse Mann bereitete sich zu seiner rechten mit grosser Gelassenheit vor. ich stand etwa 3 meter hinter ihm zur linken seite des Kreuzes.
(Von Augenblick an als es losgieng spürte ich nurnoch tiefe trauer und angst.und ich habe ein schlechtess gewissen)...
Ich Sah wie der Mann einen ca. 3cm Dicken Nagel aus Eisen mit einer beachtlichen Länge din der Mitte der Stirn des Opfers Platzierte. Ich konnte nichts mehr tun. ich wollte weg sehen aber war wie gelähmt. ich hätte ihm helfen sollen. aber der Täter wäre sowieso zu stark gewesen...
ALso musste ich zusehen wie dem Opfer unter anfänglich krankhaftem geschrei ein 3cm Nagel Frontal durch seinen Schädel bis ins Holz hinter ihm getrieben wurde. (Mir kommen jezt noch Tränen hoch).
Der Spuck war aber noch nicht vorbei. Das opfer Lebte noch. War aber durch den Nagel so stark behindert gemacht worden, dass er lachend am greuz hing und wie ein Verrückter schnalzte, lachte und völlig entspannt war. Der Täter nam nun 2 weitere Nägel und fing an seine Hande ans kreuz zu nageln. Ganz langsam und voller Ruhe. Das opfer lachte... Völlig Krank... ich hörte wie das fleisch der hende vom kalten Eisen der nägel verdrängt wurden. nun ergriff ich die flucht bis auf etwa 10 meter entfernung. ich konnte das nicht länger mitansehen... Was bin ich nur für ein mensch?!? wieso Helfe ich dem armmen mann nicht...Die Angst vor dem Täter war zu gross. und vor den qualen die ich mir garnicht vorstellen will. wen er mich in die Finger kriegt. also bleibe ich lieber auf der seite des täters und tue so als wäre es völlig normal... (was bin ich für ein Krankes Schwein!!!!)
Ich sah nun wieder hin . Da war ein gebogener Hacken auf der Linken des kreuzes befestigt, welcher der Täter in die seite der schädeldecke des opfers geschlagen hatte. ein riiiisen loch . Das ofer bewegte seinen kopf hin und her, so dass der hacken in seinem Schädeö herumwühlte. Lachend und völlig verrückt von den neurologischen Schäden. Ich hielt es nicht mehr aus und fragte den täter ob es bald vorbei sei. Dieser antwortete mit einem schlichten. oke, ja. für eine sekunde befand ich mich im geiste des ofers und spürte das er die schmerzen noch warnahm. es aber nicht zeigen konnte. das war wie die Hölle.der Täter nagelte den Schädel des manner so mit Nägeln tu das er schlisslich seinen Verletzungen erlag. als ich wieder zum kreuz ging war das opfer plötzlich weg. das kreuz sauber und leer. der starke mann war plözlich eine ca 50 jährige frau welche mir befahl ihr zu helfen die sauerei wegzräumen. Ich wusste das sie der täter war und gleichzeitig musste ich ihr helfen. wen ich nicht sterben wollte. anderer seits hilft man alten frauen.

Dann bin ich aufgewacht... völlig geschockt von der echtheit des traumes, diese trauer,mitleid,vorwürfe. ich hätte dem Mann Helfen sollen.
es lässt mich nicht mehr los... und jezt wo ich wach bin, bin ich mir auch bewusst das das Opfer wie Jesus aussah.

Ich bin nicht religiös. und finde es pervers von sowas zu träumen.... *gefühl*

Kann mir diesen traum nicht erklären oder deuten... Kann mir jemand helfen ?

Lg cedriX
  Zitieren
#2
Dein Traum zeigt Dein gespaltenes Verhältnis zum christlichen Glauben und fordert Dich auf, Dich mit dem Sinn Deines Lebens auseinanderzusetzen. Mache Dich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und finde Deine Wertigkeit die zweifellos hoch ist. Der Sinn Deines Lebens ist nicht die Arbeit und eine Arbeit entscheidet auch nicht über Deine Wertigkeit!
  Zitieren
#3
Vielen Dank Hexe
Smile
  Zitieren
#4
Die christlichen Geschichten sind auch schwer zu glauben. Aber ist Dir bewußt, daß sie überhaupt nichts mit unserem Glauben zu tun haben? Unsere Vorfahren hatten einen wundervollen Naturglauben. Vielleicht magst Du Dich mit diesem Naturglauben beschäftigen?

Ach ja, ich hatte auch keine Ausbildung und bin heute selbständig. Ich könnte mir nicht vorstellen, mir jeden Tag für jemand anderes den Rücken krum zu buckeln. Da lebt man wie ein Sklave.
Also Kopf hoch!
  Zitieren
#5
Vielen Dank Thor Smile

und auch für tipp mit den Urglauben.
Sleepy
  Zitieren
#6
Der Traum ist wirklich gruselig. Ich kann nur hoffen, dass Kinder diese Horrorgeschichte nicht lesen. Ganz so lebensecht hättest Du sie nicht rüberbringen müssen. Eine Beschreibung der Eckpunkte hätte sicher auch gereicht.
  Zitieren
#7
fenja
Träume sind wie sie sind, und jeder Mensch erzählt seine Erlebnisse anders. Es gibt Menschen, denen fällt es schwer erlebtes oder "gefühltes" nur mit Eckpunkten zu beschreiben, die Wahrnehmung und Wiedergabe ist sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch.
Ich habe gelernt, dass Menschen die ihre Wahrnehmungen sehr ausführlich schildern die "Kurzfassung" von andern gut verarbeiten können, hingegen wird das Gegenteil weniger respektiert. An was das wohl liegt ?

CedriX
Im Moment fällt mir zu Deinem Traum nichts ein, werde mich aber melden wenn mir was in den Sinn kommt.
Alles Liebe
MIRAJOY
  Zitieren
#8
Wink 
Nix für ungut,aber ich kenne Frauen die lieben es wenn sie auf dem Kreuz liegen und ge....... werden. Angel
Jajaja ich weiß schon,ich konnt´s mir halt nicht verkneifen
  Zitieren
#9
also für mich klingt der traum zwar ziemlich brutal, aber die tatsache, dass sich der gekreuzigte lachend von dieser welt verabschiedet wurde, ist dann aber schon um einiges angenehmer als ein 'sichtbar' quallvoller tod, nich¿

du warst ja bloss ein hilfloser zuschauer dabei, körperlich nicht in der lage den aggressor zu bewältigen, verständlich, dass du da machtlos bist, zumindest physisch.
doch hättest zur abwechslung den starken mann beim nächsten mal lieber vorher schüch fragen können, ob er es doch lieber lassen könnte jesus zu nageln? Blush (vielleicht warst du ja umgekehrt sein kunde)

denn schliesslich;
Zitat:Ich hielt es nicht mehr aus und fragte den täter ob es bald vorbei sei. Dieser antwortete mit einem schlichten. oke, ja
  Zitieren
#10
Kleiner Gedanke: Wie kann ein 3cm langer Nagel durch den gasamten Schädel bis ins Holz gehen, war das ein Minischädel?

Ich glaube Dein Traum ist tiefgehender als die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben, nämlich um einiges persönlicher.
Bei Träumen ist es wichtig die Hauptcharaktäre zu identifizieren, mgl. Gedanken dazu:
1. der Folterer: Der Folterer ist ein großer, dunkler Mann. Er kann einschüchternde Autoritäten darstellen, wie z.B. ehemalige Vorgesetzte, auch Lehrer, Beamte, Vater oder generell Dein Empfinden zur Gesellschaft als angsteinflößende, verletztende, Dich ohnmächtig fühlen lassende Macht, die Dich übermächtigt, der Du Dich ausgeliefert fühlst, Dich leiden lässt unter ihren Dogmen.
2. der Gekreuzigte: Indem Du oben beschreibst, wie sehr Du sein Gefühl fühlen konntest und Dein innerliches Wimmern, dass das aufhören soll - vielleicht empfindest Du Dich so? Vielleicht hast Du Angst verrückt zu werden und Last zu tragen, die Dir durch andere zugefügt wird?
3. Die alte Frau: Sie entpuppt sich als "Täter", obwohl sie nichts getan hat, d.h. sie ist Ursache des Übels. Sie kann darstellen Dein zerrüttetes Urvertrauen oder ein Missverhältnis zu einer weiblichen Bezugsperson. Indem sie Dich aufordert ihrem Tun beizuwohnen, zieht sie Dich in ihr Handeln ein, somit wird es zu Deinem. Sprich, Du liegst in psychischer Abhängigkeit zu ihr und verhältst Dich wieder Deiner eigenen Intuition, indem Du ihr hilfst.

Für mich ergibt sich die Frage:
Was bist Du bereit von Dir selbst noch alles aufzugeben, bevor Du auferstehst und wieder selbstbestimmt lebst? In Anbetracht Deines Schmerzes, solltest Du Dich nicht lieber von dieser alten Frau, dem zerrütteten Urvertrauen lösen und Neues schaffen? Für Dich selbst einstehen, indem Du Deinen Folterern die Stirn bietest und sagst: Es ist vorbei. Ich bin stark und mir wichtig genug, um euch zu vergeben, damit ich wieder leben kann.
"Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man zu überhaupt nichts kommen."

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

Albert Einstein
  Zitieren
#11
Vielen Dank mylove Smile

sehr interessanter Gedanke. Hat mich echt zum nachdenken gebracht.)
  Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste